Dermatologie und die Behandlung von Allergien in Innsbruck

Dermatologie ist die Wissenschaft der Hautkrankheiten.

Dazu gehören auch Venenerkrankungen (Phlebologie), Allergien (Allergologie) und Geschlechtskrankheiten (Venerologie). Diese Erkrankungen zeigen häufig Veränderungen und Symptome an der Haut. Die Therapie dieser Erkrankungen umfasst sowohl nicht-chirurgische (konservative) als auch chirurgische Verfahren (Dermatochirurgie).

Ästhetische Dermatologie und Dermatochirurgie

Die ästhetische Dermatologie hat sich als Spezialgebiet innerhalb der Dermatologie entwickelt, wobei die Diagnostik und Therapie von ästhetischen und kosmetischen Problemen der Haut im Mittelpunkt stehen. Hier kommen hautchirurgische Methoden (Dermatochirurgie) wie Fettabsaugung, Venen-Operationen und Verödung, Lasertherapien, Hautlappenplastik, Hautabschleifung, chemical peeling und Hautstraffung zum Einsatz.

Allergien

Unter Allergien versteht man Immun-Überempfindlichkeitsreaktionen auf verschiedenste Auslöser. Die Allergologie ist ein fachübergreifendes Gebiet, bei dem Hautärzte, Lungenfachärzte und HNO-Ärzte eng zusammenarbeiten. Die Abklärung erfolgt durch bestimmte Testverfahren. Allergien vom Soforttyp (Typ I), wie Blüten-Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Tierhaare und Lebensmittel, werden durch die PRICK-Haut-Testung erfasst, mit einer Ablesung nach 15 Minuten. RAST-Blutuntersuchungen auf spezifische IgE-Antikörper ergänzen die Diagnostik.

 

Allergien vom verzögerten Typ betreffen die Kontaktallergien (Ekzeme). Hier erfolgt die Testung mittels Klebepflaster und Testsubstanzen (Epicutantestung) mit einer Ablesung nach 48 und 72 Stunden (Typ IV Allergie, Ekzemtestung). Die Neurodermitis stellt eine Zwischenform dar, da sowohl Sofortreaktionen als auch Ekzemreaktionen charakteristisch sind. Die genetische Anlage, Allergien oder Neurodermitis zu entwickeln, bezeichnet man als Atopie.

 

Medikamentenallergien sind ebenfalls eine Sonderform. Hier können Soforttyp-Reaktionen (z.B. schwere Reaktionen mit Schock nach Penicillin) oder sogenannte “Intoleranzreaktionen” auftreten, die erst nach 1-2 Wochen Therapie auftreten.