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Häufige Fragen zu Venen und Besenreisern
Was sind die Zeichen der Venenschwäche?
 
Venenschwäche macht sich anfangs oft durch feine rötliche oder blaue Äderchen (Besenreiser) an den Beinen bemerkbar. Diese können gelegentlich auch schmerzhaft sein. Später kommen schwere Beine hinzu, Knöchel und Unterschenkel schwellen an. Nächtliche Wadenkrämpfe können auftreten, diese haben oft auch eine neurologische oder  muskuläre Ursache (Magnesium-Mangel, Bandscheibenprobleme?).
Weitere wichtige Anzeichen einer Venenschwäche: die Haut beginnt zu jucken und Ekzeme (sogenannte Stauungsekzeme) sind die Folge. Kortisonsalben sind nur kurzzeitig wirksam, wenn die eigentliche Ursache nicht beseitigt wird. Vor einer Therapie ist eine umfassende Untersuchung der Beine (z.B.Venen-Ultraschall) notwendig. Damit werden die Schwachstellen im Venensystem genau bestimmt.

 
 
Die Therapie von Krampfadern (Varizen) und Besenreiser
 
Nicht immer ist bei Krampfadern eine große Operation notwendig. Die sogenannte minimale Phlebektomie (Mini-Venen-Stripping) erfolgt nur in örtlicher Betäubung. Diese Methode bei Seitenast oder Perforans -Varizen hinterläßt keine sichtbaren Narben, erfolgt ambulant und bringt ausgezeichnete funktionelle und kosmetische Ergebnisse.
 
Bei Stammvenen-Insuffizienz ist meist ein großes Stripping in Allgemeinnarkose notwendig, das ich im Sanatorium zusammen mit einem Gefäßchirurgen anbiete.
Die Venen-Verödung ist eine wichtige Behandlungsmethode in Ergänzung zu Laser und operativer Therapie. Dabei wird ein Verödungsmittel (Äthoxysklerol) in die Venen injiziert. Die Venen verkleben und werden nachfolgend durch den Körper abgebaut.Neu ist die Methode der Schaumverödung, die eine stärkere Wirksamkeit aufweist.
 
Das Verödungsmittel wird dabei aufgeschäumt, sodass es länger in der Venen verbleibt. Die Schaumverödung bewährt sich besonders, wenn eine Operation nicht möglich ist oder nicht gewünscht wird.
 
LASER  (z.B. VersaPuls Laser oder Aurora/IPL Laser) sind als Ergänzung der Therapie wichtig. Besonders Besenreiser-Venen oder rötlichen und braunen Flecken (Hyperpigmentierung durch Eisenablagerung, Hämosiderin) nach Operationen oder Verödung werden mit Laser behandelt.
 
Relativ neu ist die Behandlung mit sogenannten "endoluminalen Lasersystemen". Dabei werden Stammvenen von innen mit Laserlicht verödet. Diese Methode scheint bei einigen PatientInnen vielversprechend zu sein, besonders in den Anfagsstadien der Krampfadernentstehung. Noch sind die Erfahrungen alledings relativ kurz (noch keine 10-Jahres-Ergebnisse).





Dr. Alfred Grassegger | Salurnerstrasse 15 | A-6020 Innsbruck | Tirol | Terminvereinbarungen erbeten unter Tel: +43 (0)512 58 85 57 | Fax: +43 (0)512 58 85 57 - 9