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Fettpolsterabsaugung in örtlicher Betäubung (Tumeszenztechnik) mit oder ohne Dämmerschlaf
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Fettpolster an der falschen Stelle können nicht nur ein kosmetisches sondern oft auch ein psychisches Problem darstellen (Oberschenkel, Oberarme, Bauch, große Lipome, Lipodysmorphien, Lipödeme der Beine usw.). Anfang der 80er Jahre wurde in Kalifornien vom Dermatologen Jeffrey Klein die Tumeszenztechnik (tumescere lat. = anschwellen, aufblähen) für die Fettabsaugung (Liposuktion, Liposculpture, Lipomodelling) eingeführt. Dies führte zu bedeutenden Verbesserungen der Ergebnisse und Minimierung des Risikos, da keine Vollnarkose mehr notwendig war. Große Mengen an verdünntem Betäubungsmittel werden in das Unterhautfettgewebe eingespritzt, sodass das Fett aufgelockert wird. Gleichzeitig kommt es durch Zusatz von Adrenalin zu einem Zusammenziehen der Gefäße, was Blutungen effizient verhindert. Daher kann nach entsprechender Einwirkzeit mittels dünner (2-4 mm) Kanülen ohne Blutung abgesaugt werden. Kompressionshosen oder Mieder werden 1 Woche Tag und Nacht, dann nur tagsüber für weitere 2-3 Wochen getragen. Vorerkrankungen wie z.B. Diabetes oder Herz- oder Leberleiden erhöhen das Risiko bzw. stellen ein Ausschlusskriterium dar. Wichtig ist, dass keine Mega-sitzungen durchgeführt werden, da dies das Risiko erhöht. Maximal können pro Eingriff 4 Liter (!) Fett abgesaugt werden. Nachdem Eingriff sind keine wesentlichen Schmerzen vorhanden, am nächstgen Tag kann das Gefühl wie bei einem Muskelkater vorhanden sein.
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